Lotte *Golden Retriever* 5 Jahre

Hier können Sie die Geschichten von den Hunden lesen, die aufgrund von Krankheit oder Alter nicht mehr vermittelt werden.
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StueyTeam
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Lotte *Golden Retriever* 5 Jahre

Beitragvon StueyTeam » Di 21. Mär 2017, 22:27

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Lotte hat einen Herzfehler, der nicht operiert werden kann.
Die Prognose für diese Erkrankung ist leider sehr schlecht. Deswegen wird Lotte in Obhut unseres Vereins bleiben. Sie kommt von einem Vermehrer in Belgien und hat dort viele Billigwelpen zur Welt gebracht, die vermutlich auch diese Krankheit geerbt haben.

Lotte wird mit einer monatlichen Patenschaft unterstützt von:
Claudia S.
Alicia
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Re: Lotte *Golden Retriever* 5 Jahre

Beitragvon Alicia » Mo 24. Apr 2017, 19:46

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Alicia
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Re: Lotte *Golden Retriever* 5 Jahre

Beitragvon Alicia » Mo 24. Apr 2017, 21:27

Hallo Ihr da Draußen.
Heute stelle ich mich endlich vor und zwar mit einer ganz schönen Sache, die mir passiert ist. Ich habe ein RIESENPAKET bekommen und zwar von meiner Patenfamilie. Wie man auf den Fotos sieht, kann ich es erst noch gar nicht glauben, dass das alles für mich ist, also fast alles. Pflegemama sagt, Schokolade und Marmelade gehören nicht in kleine Lottibäuche.
Ich habe mich ganz doll gefreut, geschenkt habe ich noch nie was bekommen und ich wusste auch gar nicht, dass es soooo leckere Sachen gibt.
Pflegemama hat sich auch gleich mit der Schoki und ner dicken Semmel mit, na was wohl, genau mit Marmelade drauf, dünne gemacht...
In meinem ersten Leben hatte ich es nicht immer ganz einfach und deshalb bin ich AuA unendlich dankbar für meine zweite Chance und versuche das auch bestmöglich zu zeigen.
Als Vermehrerhündin wurde ich nicht sehr gut behandelt und leider bin ich mit einem Herzfehler geboren, der nach jetzigem Kenntnisstand inoperabel ist. Meine rechte Herzklappe funktioniert nicht richtig und das führt zu einer Sauerstoffunterversorgung in meinem Blut, das wiederum löst bei mir Krampfanfälle aus.
Nachdem ich beim Vermehrer "ausrangiert" wurde kam ich in ein Tierheim. Hier waren alle ganz freundlich, aber schnell wurde klar, dass ich hier keine guten Chancen hätte eine Familie zu finden und es wurde auch drüber nachgedacht, ob es am Ende nicht sogar besser für mich wäre in ein neues Leben auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke zu gehen.
Aber es sollte anders kommen. Ich fand eine Dauerpflegestelle und ganz viele tolle Menschen die mir helfen wollten und nun bin ich da. Volle Lotte. Mitten im Leben.
Jeden Tag entdecke ich was Neues und genauso vergesse ich jeden Tag ein bisschen mehr von meinen nicht so tollen Erinnerungen und das ist auch gut so. Ich kann dadurch nämlich super geniessen, zum Beispiel mein tolles Paket. Ich verstehe zwar noch nicht so ganz, warum ich nicht alles auf einmal haben kann, Pflegemama hat leider keine Ahnung von Retrieverbäuchen, da passt ne Menge und noch ein bisschen mehr rein, und das ganze in Nullkommanullnullnix. Aber da ich sie eigentlich ganz gerne mag und ihr auch schon ganz gut vertraue, verzeihe ich ihr das.
So, und jetzt mache ich es mir auf dem Sofa gemütlich (ne Wahnsinnserfindung).
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Re: Lotte *Golden Retriever* 5 Jahre

Beitragvon Alicia » Fr 19. Mai 2017, 00:14

Hallo, ich bin es mal wieder. Inzwischen gibt es Neuigkeiten zu meiner Gesundheit.
Als ich noch in Belgien war wurde bei mir doch der Herzfehler diagnostieziert, und dass daher auch meine Krampfanfälle kommen. Zur Sicherheit und um Epilepsie auszuschließen war ich gestern noch einmal beim Tierarzt. Das war ganz schön aufregend, ich musste nämlich mit dem Auto fahren und wollte so gar nicht verstehen, warum ich denn im Kofferraum sitzen muss, also habe ich mich versucht an der der Seite auf die Rücksitzbank zu quetschen. Dabei bin ich aber irgendwie stecken geblieben und es dauerte ein klein bisschen, bis ich mit ziehen und drücken dann glücklich auf der Bank saß. Da war ich dann auch ganz lieb und hab mich eingekringelt. Beim Tierarzt war ich auch erst sehr aufgeregt, obwohl da gar nichts los war und nachdem die Katze dann im Behandlungsraum war, habe ich es mir gemütlich gemacht und ne Schnarchrunde eingelegt. Als ich dann dran war, sagte der Tierarzt, ich wäre so entspannt, ich solle da mal schön liegen bleiben. Er kommt zu mir auf den Fußboden. Ich habe ihn aber trotzdem kurz angeknurrt, immerhin habe ich grade ein Nickerchen gehalten. Aber er wollte nur mein Herz abhören und mich nicht weiter belästigen, also habe ich einfach weitergepennt.
Der Tierarzt ist sich sehr sicher, dass meine Anfälle durch den Herzfehler verursacht werden. Durch die ständige Unterversorgung von Sauerstoff in meinem Blut schaltet der Körper zwischendurch auf Notstrom, um mein Gehirn zu versorgen, dabei werden dann die Extremitäten vernachlässigt und das führt zu den Krämpfen. Leider kann der Arzt an meinem Herzfehler auch nichts ändern, aber ich bekomme jetzt einen Blutverdünner, damit das Gehirn schneller versorgt wird und der Arzt ist sehr zuversichtlich, dass meine Anfälle dadurch wesentlich weniger werden. Ein bisschen doof ist nur, dass ich mich in Geduld üben muss, da das Medikament sich erstmal im Körper aufbauen muss.
Also Ihr Lieben, drückt mir feste die Daumen, denn ohne Anfälle wird mein Herz viel weniger belastet und ich kann noch viel besser die sonnigen Seiten des Lebens geniessen.
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Re: Lotte *Golden Retriever* 5 Jahre

Beitragvon Alicia » So 27. Mai 2018, 21:48

Hallo Welt, ich bin es mal wieder, die Lotte.
Pflegemama sagt in letzter Zeit immer ich stamme von den Wolpertingern ab, die ernähren sich auch von Zuneigung (Quelle: Walter Moers, sehr lesenswert), ein bisschen stimmt das auch. Ich kann gar nicht genug Streicheleinheiten bekommen. Ich lege mich auch gerne auf jemanden drauf, Hauptsache ich werde ordentlich durchgekuddelt. Ein bisschen Futter brauche ich natürlich auch. Seitdem ich nur noch eine Sorte bekomme ist auch mein Juckreiz fast ganz weg und ich hab auch keine rosarote Haut mehr. Meine Ohren sind jetzt auch blitzsauber und jucken nicht mehr, dafür musste ich nochmal zum Hundedoktor, finde ich ja nicht so toll da...
Und dann brokelt der mir auch noch ganz tief in den Ohren rum, na, da war ich aber erstmal bedient. Muss aber zugeben, dass es danach echt viel, viel besser mit den Ohren ist. Meine Anfälle habe ich leider auch noch. Sie waren zwischenzeitlich sogar wieder etwas mehr geworden, aber jetzt ist seit einiger Zeit Ruhe und deswegen reden wir nicht mehr darüber, dann kommen auch keine.
Ich genieße mein Leben und lerne immer was dazu, war ich doch letztes Jahr noch nicht so begeistert von Wasser entdecke ich grade meine Retrievergene und gehe jetzt auch mal baden, das sieht bei mir dann so aus, dass ich mich ins Wasser stelle, buddel und mich dann in den aufgewühlten Schlick lege. Total herrlich! Saudreckig und quatschnass lege ich mich dann auf die Decke von Pflegemama und Pflegepapa, wälze mich und warte auf meine große Portion Streicheleinheiten, baden macht schließlich hungrig. Ich verstehe auch gar nicht warum die Zweibeiner dann rumkreischen und neben der Decke sitzen....Ich würde ja teilen...
Mein Hospitalismus ist auch fast ganz weg, letztens war so eine Tante bei uns, die hat Pflegemama erzählt was sie besser machen kann, wenn sie mit uns 3 unterwegs ist.
Manchmal sind wir nämlich nicht so lieb, wie sie es gerne hätte. Also ich natürlich schon, aber die anderen beiden nicht.
Seitdem muss ich immer Sitz machen, wenn mein Essen vorbereitet wird und darf nicht mehr wie eine Irre um den Tisch rennen. Tja, und was soll ich sagen, ist eigentlich ganz cool so, jetzt sehe ich mal was da eigentlich passiert. Ausserdem sagt Pflegemama nehme ich dann nicht gleich das Essen ab, was ich noch gar nicht hatte.
Ein bisschen dicker bin ich auch schon geworden, aber 1 bis 2 kg könnte ich noch vertragen.
So ihr Lieben, das war es erstmal. Ich berichte weiter von meinen Schwimmkünsten, demnächst gibt es auch Fotos dazu.

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